Zahlreiche Schützen nahmen am Spaß-Vogelschießen der Geseker Jungschützen teil (v.l.): Hauptmann Osthofe Fred Wernze, 2. Brudermeister Karl-Heinz Mimberg, Tim Müller, Lukas Engels, Bezirksjungschützenmeister Felix Winkeler, Eric Lenze und Julien Supplie. ﹘ Foto: Benedikt Laame
Geseke – Mit einem abwechslungsreichen Festprogramm hat der Bund der St.-Sebastianus-Schützenjugend (BDSJ) im Bezirksverband Geseke am Samstag sein 60-jähriges Bestehen gefeiert. Zahlreiche Schützen und befreundete Vereine sowie Vertreter des Diözesanvorstandes gratulierten.
Bezirksjungschützenmeister Felix Winkeler begrüßte die Gäste und ging auf die Geschichte der Jungschützenabteilung der-St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Geseke ein. „Alles begann 1965, als der damalige Bürgermeister und Oberst August Wiehe den Stein ins Rollen brachte. Der spätere Ehrenhauptmann Franz Tillmann baute die Gruppe mit viel Engagement und Herzblut auf“, betonte Winkeler.
Aktuell zählt die Jungschützen-Abteilung 230 Mitglieder im Alter von 16 bis 25 Jahren. Felix Winkeler: „Wo andere Vereine sich um den Nachwuchs sorgen, haben wir keine Probleme.“ Danach folgten Grußworte des zweiten Brudermeisters Karl-Heinz Mimberg und Präses Pfarrer Rainer Stahlhacke. „Unsere Jungschützen sind längst nicht nur der Nachwuchs, sie sind auch ein Motor, wenn es darum geht rund um Halle und Platz mit anzupacken. Unser stabiles Fundament für die Zukunft“ hob Mimberg hervor.
Stahlhacke lobte die Gemeinschaft und das gemeinsame Miteinander und überreichte den Jungschützen ein „westfälisches Flachgeschenk“. Nach den Grußworten folgte ein Spaß-Vogelschießen bei dem alle ehemaligen Könige vor der Scheibe, Schülerprinzen und Jungschützen teilnehmen konnten. In dem rund zweieinhalb stündigen Wettkampf sicherte sich der amtierende Kronkönig der Bruderschaft, Tim Müller von der Westhofe, die Krone mit dem 47. Schuss. Julien Supplie aus der Nordhofe schoss mit dem 88. Schuss das Zepter und dem 127. Schuss den Apfel ab. Um 18.34 Uhr holte Lukas Engels (Osthofe) mit dem 208. Schuss die letzten Reste des hölzernen Königsadlers „Sebastian 2026“ aus dem Kugelfang. Als kleine Erinnerung steckte Fred Wernze, Hauptmann der Osthofe, dem König einen Orden an seinen Frack.
Für die musikalische Gestaltung sorgten das Tambourkorps Geseke und das Nachwuchsorchester der Stadtkapelle Geseke. Nach der Proklamation ging die Veranstaltung in der Schützenhalle in eine Feier über. Julian Machoy, bekannt als DJ MacHoy, sorgte bis tief in die Nacht für Unterhaltung und Partystimmung.
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