Gemeinsam mit den verantwortlichen Organisatoren ließ sich Oberst Hans-Georg Dröge (Mitte) bei seiner Frack-Spende ablichten. ﹘ Foto: Verein
Geseke – Mit einer besonderen Geste hat die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Geseke ein neues Vereinsprojekt auf den Weg gebracht: Oberst Hans-Georg „Schorsch“ Dröge spendete den ersten Frack für die neu entstehende Schützen-Kleiderbörse des Vereins.
Ab dem 1. Juni richten die Sebastianer eine Leihbörse für Schützensachen ein. Ziel ist es, insbesondere Jungschützen, Neumitgliedern und Wiedereinsteigern den Einstieg in das aktive Schützenleben zu erleichtern, wie der Verein mitteilt. Über die Kleiderbörse sollen unter anderem Fräcke, Zylinder, Petzel, weiße Hosen und Hemden sowie Gewehre verliehen werden. Die Ausleihe erfolgt über ein Pfandsystem, das sich am jeweiligen Kleidungs- oder Ausrüstungsstück orientiert.
Um genau diese „alten Schätze“ wiederzufinden, wenden sich die Sebastianer bewusst direkt an die Gesekerinnen und Geseker. In vielen Haushalten hängen oder liegen wohl noch Fräcke, Zylinder, weiße Hosen, Hemden oder andere Schützensachen, die vielleicht einst mit Stolz getragen wurden. „Stücke, die Erinnerungen an vergangene Zeiten, an Umzüge, Festbälle und gesellige Stunden wecken – und die heute oft ungenutzt im Schrank oder Keller ruhen“, so die Sebastianer. Der Verein möchte diesen Kleidungsstücken nun den Weg zurück ins aktive Schützenleben ebnen.
Deswegen freut sich der Verein über gut erhaltene Schützensachen, die nicht mehr benötigt werden und für die neue Kleiderbörse gespendet werden, damit sie auch künftig bei Schützenfesten getragen werden und ihre Geschichte weiterleben darf. Die Abgabe ist besonders unkompliziert möglich im Rahmen der Fahnenproben (1., 8., 12., 15., 19., 22. und 26. Juni, jeweils um 19. 30) auf dem Schützenplatz.
Darüber hinaus stehen die Organisatoren auch persönlich für Rückfragen und Absprachen bzgl. der Abgabe und Leihe zur Verfügung – auch per Mail unter uniform@sankt-sebastianus.de. Ansprechpartner sind Niklas Rullmann (Westhofe), Simon Wienhaus (Osthofe) und Marc Wapelhorst (Nordhofe). Mit jeder Spende werde ein Stück Geseker Schützentradition bewahrt – nach dem Gedanken: Was früher getragen wurde, soll auch in Zukunft gesehen werden.
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